Kategorie: Neues vom IF-Tech-Team

IF-Tech AG bereits jetzt Citrix Gold Solution Advisor Digital Workspace & Networking

Wir sind sehr stolz, dass die IF-Tech AG als einer von wenigen Citrix-Partnern jetzt schon alle Anforderungen erfüllt hat für die beiden neuen Citrix-Spezialisierungen, die ab Januar 2021 gültig sein werden:

Gold Solution Advisor Digital Workspace und Gold Solution Advisor Networking.

Aktuell ist die IF-Tech AG Citrix Gold Partner in den Bereichen Mobility, Networking und Virtualization. Außerdem wurde die IF-Tech AG von Citrix als Cloud Partner of the Year Central Europe 2018 ausgezeichnet.

Dies unterstreicht das tiefe Know-how des IF-Tech-Teams rund um das Citrix-Produktportfolio und die jahrzehntelange Erfahrung in diesem Bereich mit unzähligen Kundenprojekten.

Wir bedanken uns bei unserem Team für das Engagement und bei unseren Kunden für das Vertrauen und freuen uns auf viele weitere interessante Projekte!

Startschuss zur Serie: 11 Fragen an den Vorstand der IF-Tech AG

Der Vorstand der IF-Tech AG: Martin Holzner, Stefan Mooser, Marco Klose (von links nach rechts)

Was für ein turbulentes Jahr war 2020, das Jubiläumsjahr der IF-Tech AG, bisher! Mit erfreulichen Ereignissen für unser Team wie der Feier anlässlich von zehn Jahren IF-Tech, der Erweiterung des Vorstands, und ganz aktuell dem Einstieg bei der NewCoTec GmbH – aber auch Herausforderungen, wie beispielsweise der Sicherheitslücke CVE-2019-19781 und natürlich kurz darauf der Covid-19-Pandemie. Das IF-Tech-Team hat hier selbstverständlich unseren Kunden nach Kräften geholfen, den schnellen und sicheren „Umzug“ von tausenden Mitarbeitern ins Homeoffice zu bewerkstelligen. 

2010 wurde die IF-Tech AG am 1.2.2020 von den heutigen Vorständen Stefan Mooser und Martin Holzner gegründet. Pünktlich zum zehnjährigen Jubiläum kam dann am 1.2.2020 Marco Klose als drittes Vorstandsmitglied mit dazu.

Mit einer Interview-Serie möchten wir den den Weg der IF-Tech AG von den Anfängen bis heute nachzeichnen, ein bisschen aus dem Nähkästchen plaudern und auch dem heutigen Nachwuchs Tipps an die Hand geben: 11 Tage lang jeden Tag eine Frage an unseren Vorstand!

Wie seid ihr eigentlich damals zur IT gekommen?

Martin Holzner: Es gab bei mir nie einen festen Wunsch was ich als Kind werden wollte. Das Einzige was sehr klar war, dass es ein technischer Beruf werden musste, denn ich habe auch handwerkliches Geschick. Darum haben mir meine Eltern damals empfohlen: lerne halt einen soliden Handwerksberuf. Aber keiner hat mir so wirklich zugesagt, so bin ich dann in die Elektro/Elektronikbranche gegangen, was mir extrem viel Spaß gemacht hat – und mir auch heute immer noch sehr viel Spaß macht, zum Beispiel defekte elektrische Geräte zu reparieren. In der Elektronik war ich im Halbleitersegment unterwegs. Wir haben Testsysteme für Halbleiterchips gebaut, das war schon sehr IT-nah. Dann habe ich mich entschieden, nochmal eine Fortbildung zu machen zum Elektrotechniker. Und nach dieser Schule, die sehr den Fokus auf IT hatte, habe ich begonnen in der IT zu arbeiten.

Stefan Mooser: Ich war auch nie der typische Fall „ich will unbedingt Feuermann werden“ zum Beispiel. Ich wusste damals überhaupt nicht, welcher Beruf mich interessieren würde, wenn ich ehrlich bin. Aber dann ging die PC-Ära an gegen Ende meiner Schulzeit und dann war klar, dass ich in dem Metier tätig werden will. Heute ist das ja fast schon unvorstellbar, aber zu meiner Schulzeit gab es noch keine Handys, nur die normalen Telefone, und noch keine PCs. Aber mich hat das schon immer interessiert und spielebegeistert wie ich war kaufte ich mir dann einen PC, damals angefangen mit Commodore und Amiga. Das hat mich dann sehr fasziniert und habe auch selbst ausprobiert, mir eigene Spiele zu programmieren. Bei der Studienwahl wollte ich dann auch in diese Richtung gehen, das war damals Elektrotechnik/Datentechnik – das war auch ganz neu damals, damit war man ein Pionier. Aber dieses Frische und dieses Neue hat mich angesprochen. Später war ich dann in einem Job, in dem ich auch für klassische PC-Verwaltungen und Netzwerkverwaltung zuständig war -damals auch nicht so üblich, damals gabs es ja noch Mainframes. Am schönsten war auf jeden Fall das Neue und Unbekannte, dass man noch gar nicht wusste, welche Formen das annehmen und welche Früchte das tragen wird.

Marco Klose: Eigentlich bin ich durch meinen Onkel zur IT gekommen, der mir meinen ersten PC geschenkt hatte, einen Commodore C64. Mich hat einfach interessiert, wie das alles so funktioniert und habe dann auch angefangen, das alles klassisch auseinander zu schrauben. Den richtigen Drive hat es mir dann in der Realschule gegeben, als wir auch Informatikunterricht hatten. Wir hatten einen sehr guten Lehrer, der die Inhalte und Logik sehr gut rübergebracht hat. Da hat mir das Programmieren auch richtig viel Spaß gemacht. So kam dann eines zum anderen. In einer Informatik-AG haben wir dann u.a. die Website der Schule aufgebaut und so bin ich dann drangeblieben. Das war mein Startschuss für die IT!

11 Fragen an den Vorstand – Teil 2

Es geht weiter mit Frage 2 an den Vorstand der IF-Tech AG: Heute erfahren wir, was der Börsenboom um die Jahrtausendwende mit der IF-Tech zu tun hat:

Wie habt ihr, Stefan und Martin, euch damals kennen gelernt? 

Martin Holzner und Stefan Mooser von der IF-Tech AG
Martin Holzner (li) und Stefan Mooser (re)

Stefan MooserMartin und ich haben uns als Kollegen kennen gelernt. Wir haben immer schon gut und harmonisch zusammengearbeitet. Ich wollte immer wieder was Neues machen und um die Jahrtausendwende herum waren Aktien recht aktuell. Da hatte ich zwischenzeitlich mit der IT aufgehört und nur noch Aktien getradet, als Daytrader. Davon konnte man auch gut leben, ein etwas anderes Arbeiten als man es sonst so kennt, aber es basiert natürlich auch auf Mathe und IT. Aber irgendwann habe ich bemerkt, ich vereinsame da extrem. Darum habe ich beschlossen ich will wieder was Normaleres machen und wieder mehr Kontakt mit anderen während der Arbeitszeit. Bei uns im Nachbarort in Dorfen hatte dann die Firma Greimel IT einen Freiberufler gesucht. Daraus hat sich dann einiges entwickelt, wir haben Großkunden gewonnen und aufgebaut. 

Martin HolznerNach der Elektrotechniker-Schule war ich auch bei der Greimel IT, die unter anderem für einen Großkunden den globalen Remote Access verwaltet und als Managed Service betreut hatIn diesem Team war Stefan Mooser tätigDa bin ich dann dazu gestoßen und Stefan und ich haben uns eigentlich auf Anhieb gut verstanden. 

Stefan MooserMan hat schon damals gemerkt, dass Martin viel Ehrgeiz hat, er hat sich da reingebissen und hat später auch einen weiteren Großkunden im Grunde allein betreut. 

Martin HolznerStefan wurde dann in der Zwischenzeit Geschäftsführer der Greimel IT und ich habe das Team beiKunden vor Ort geleitet.  

11 Fragen an den Vorstand – Teil 3

Wie kam es zur Gründung der IF-Tech AG? 

Martin HolznerDie Kundenstruktur der Greimel IT hatte sich etwas geändert im Lauf der Zeit, so dass wir vor allem im regionalen Geschäft tätig waren. 

Stefan MooserDa konnten wir unser Know-how einfach nicht mehr so richtig einbringen. An einem Tag eine komplexe Firewall wie Checkpoint implementieren, und am nächsten Tag dann eine Fritzbox installieren, das passt einfach nicht zusammen. 

Martin HolznerIch hatte dann aber Zwischenzeit viele Beziehungen aufgebaut und mich dazu entschlossen mich freiberuflich zu engagieren. Den Kontakt zu Stefan hatte ich aber immer gehalten, der nach wie vor Geschäftsführer bei der Greimel IT war. Irgendwann haben wir uns dann getroffen und beschlossen: Dieses Fachwissen, das wir uns über die Jahre hinweg aufgebaut haben, das ist so wertvoll am Markt und es gibt so wenige, die das in der Tiefe machen und kennen und tun. Das hat uns dazu bewegt, die IF-Tech zusammen zu gründen. 

Stefan MooserMartin und ich wollten das Wissen, das wir angehäuft hatten, auch wirklich nutzenAlso haben wir uns das mit der Gründung überlegt.  

Martin HolznerAls ich den Auftrag für das erste Projekt hatte, haben wir das Ganze gewagt und haben die Firma gegründet. Uns war relativ schnell klar, eine Standard-GmbH passt aus verschiedenen Gründen nicht zu uns. Über die Jahre hinweg hatten wir auch im Rahmen von verschiedenen Projekten Kontakt zur Interface AG aufgebaut und zu deren Gründer, Roland Dürre. 

Stefan MooserRoland Dürre, der damalige Vorstand der Interface AG, ist übrigens auch Schachspieler wie ich, das hat dann gut harmoniert 😃

Martin HolznerDa kamen wir auf die Idee, dass die InterFace AG das unterstützen könnte und ein Start-Up sozusagen unter ihrem Deckmantel. Das war für uns die Wunschvorstellungdas hat dann auch geklappt. Somit haben wir dann im Februar 2010 die IF Tech AG gegründet unter dem Dach der InterFace AG. 

Stefan Mooser (li) und Martin Holzner (re) bei der Gründung der IF-Tech AG
Stefan Mooser (li) und Martin Holzner (re) bei der Gründung der IF-Tech AG

Stefan MooserDeshalb auch der Firmenname, IF steht für Interface. Außerdem sind wir sind ein Technologieunternehmen, daher kommt das „Tech 

Martin HolznerWir sind sehr dankbar dafür, dass die InterFace AG uns beim Start sehr viel geholfen hat und uns bei Themen wie zum Beispiel bei der Abrechnung eine Schnittstelle geboten hat, das war ideal. Wir hatten auch genaue Vorstellungen wie das Unternehmen aufgebaut werden sollte: Wir wollten keine Vertriebsmannschaft aufbauen, sondern ein Team von Spezialisten. Das war auch nie die Intention, dass wir innerhalb kürzester Zeit möglichst viele Mitarbeiter haben wollen, sondern wir wollten das Unternehmen vor allem auf grundsolide Füße stellen und mit unserem Fachwissen zum Kunden gehen und gut beraten. 

11 Fragen an den Vorstand – Teil 4

Warum habt ihr den Fokus auf Arbeiten 4.0 gelegt?

Martin Holzner: Stefan und ich waren beide in der IT-Infrastruktur tätig, das heißt wie bringt man externe Mitarbeiter sauber, sicher und schnell auf eine Umgebung, genauso wie eine sogenannte Arbeitsplatz-Zentralisierung.

Stefan Mooser: Wir hatten ja beide dieses extreme Spezialwissen rund um Remote Access. Wir wollten uns gezielt auf dieses Thema konzentrieren, damals hieß es noch Server Based Computing oder Zentralisierung. Wir haben uns dann für den Hersteller Citrix entschieden, denn Citrix hat ja hier das Portfolio über die Jahre hinweg extrem ausgebaut: Netzwerk, Netscaler, XenMobile, Mobility usw. Die perfekte Ergänzung dazu ist das ganze Thema rund um Cloud Computing. Hier fiel die Wahl auf Microsoft, denn Citrix hat immer eng mit Microsoft zusammengearbeitet. Und dann haben wir diskutiert: was ist der gemeinsame Nenner dieser ganzen Technologien, auf die wir uns konzentrieren? Industrie 4.0 war schon in aller Munde, Arbeiten 4.0 war als Begriff noch nicht besetzt. Daher ist das seitdem unser Slogan.

Arbeiten 4.0 Bild von Peggy und Marco Lachmann-Anke auf Pixabay
Bild: Peggy & Marco Lachmann-Anke, Pixabay

Martin Holzner: Die IT hat da ja auch immer verschiedenste Buzzwords, ob das Serverbased Computing ist, VDI, Workspace, Next Generation Workspace, Arbeiten 4.0 oder Arbeitsplatz-Zentralisierung, viele Begrifflichkeiten, die sich eigentlich immer um das gleiche Thema drehen.

Stefan Mooser: Ja, im Prinzip ist das ja eigentlich immer nur ein anderer Name, alter Wein in neuen Schläuchen. Es ist im Grunde immer nur eine etwas andere Sichtweise auf das Ganze. Unsere Kernausrichtung hat sich nicht geändert, nämlich dass die User schnell mobil, flexibel und sicher arbeiten können.

Martin Holzner: „Arbeiten 4.0“ passt gut zu uns. Mittlerweile hat sich der Begriff auch allgemein etabliert. Microsoft nennt diese Sparte „Modern Workplace“, wir nennen es “Arbeiten 4.0“, das ist herstellerunabhängig. Darüber hinaus haben wir vier Fokusthemen eruiert, darauf nimmt das 4.0 auch Bezug: Arbeitsplatz, Datacenter, Cloud und Automation, Service und Betrieb. Alle diese vier Themen beschäftigen sich aus verschiedenen Perspektiven heraus mit dem Arbeiten 4.0.

Stefan Mooser: Aufgrund der Größe der Firma wollen wir diesen klaren Fokus, weil wir ja auch Qualität liefern und nicht wie eine Art Bauchladen alles anbieten wollen.

Martin Holzner: Wir sind nicht der Partner, der permanent vertrieblich an die Tür klopft, aber wir sind der Partner, der immer da ist, wenn es darauf ankommt und sich die Belange des Kunden sehr genau anhört, um dann die passgenaue technische Lösung zusammenzustellen. Wir haben sehr langjährige Kundenbeziehungen aufgebaut und darauf sind wir sehr stolz. Mittlerweile haben wir auch ein sehr spannendes Kundenportfolio mit vielen verschiedenen Unternehmen aus allen Sparten und Bereichen der Wirtschaft und Gesellschaft.