IF-Tech Blog

Citrix führt ab Oktober 2020 neues Lizenzmodell ein

Bei Citrix gibt es eine Neuerung beim Lizenzmodell: Zum 1.10 2020 stellt Citrix das Lizenzmodell auf ein Subscription-Modell um.

Was bedeutet das für Citrix-Bestandslizenzen?

Die Änderung hat keinen Einfluss auf Bestandslizenzen. Sie können weiterhin die Select Wartung für die vorhandenen Lizenzen verlängern und bekommen den gewohnten Support und die neuesten Updates für Ihre bereits gekauften Produkte.

Was bedeutet das für den Kauf neuer bzw. zusätzlicher Citrix-Lizenzen?

Citrix-Kunden, die ab dem 1. Oktober 2020 neue oder zusätzliche lokale Lizenzen hinzufügen möchten, können Citrix On-Prem Subscription Lizenzen erwerben. Die Editionen oder Versionen der Produkte werden nicht geändert.

Citrix bietet diese Produkte als zeitlich befristete Subscription anstelle einer zeitlich unbefristeten Perpetual Lizenz, zuzüglich der jährlich fälligen Wartung (Customer Success Services Select). Das neue Programm bietet auch Mengenstaffeln und die bereits vorhandenen Produkte werden hierbei schon berücksichtigt.

Beide Lizenzvarianten können reibungslos in einer Umgebung laufen, sofern Lizenz-Edition (Advanced/Premium) und -Typ (Concurrent oder User/Device) identisch sind. Customer Success Services Select ist bereits enthalten.

Wahl bei der Länge der Laufzeit

Citrix-Kunden haben die Wahl zwischen einem bis hin zu maximal fünf Jahren Laufzeit, wobei zwischen einer jährlichen Rechnungsstellung oder einer Vorauszahlung (zusätzliche Rabatte!) gewählt werden kann.

Ab Oktober gibt es die Citrix Workspace Produkte entweder als On-Prem Subscription oder als Citrix Cloud Subscription.

On Prem Subscription:
Citrix Virtual Apps On-Prem CCU (Standard, Advanced, Premium)
Citrix Virtual Apps and Desktops On-Prem CCU (Advanced, Premium)
Citrix Virtual Apps and Desktops On-Prem U/D (Advanced, Premium)
Citrix Workspace On-Prem CCU (Bundle, Bundle 2018)
Citrix Workspace On-Prem U/D (Suite, Suite 2018)

CloudServices:
Virtual Apps Service
Virtual Desktops Service
Virtual Apps and Desktops Service CCU
Virtual Apps and Desktops Service U/D
Workspace Service User (Essential, Standard, Premium)
Workspace Service U/D (Premium Plus)
Workspace Service CCU (Premium Plus) – nur als Erweiterung für eine vorhandene Premium Plus CCU Umgebung.

Die Angaben zu den Citrix Lizenzmodellen unterliegen der jeweils aktuellen Citrix Product LifeCycle Policy, Änderungen sind jederzeit möglich.

Wir beraten Sie gerne, das optimale Lizenzmodell für Ihren individuellen Bedarf zu finden!

Citrix und Microsoft vertiefen langjährige Partnerschaft noch weiter

Citrix und Microsoft hatten kurz vor der Partnerkonferenz Microsoft Inspire 2020 angekündigt, dass die bereits seit mehr als 20 Jahren bestehende Zusammenarbeit der beiden Hersteller weiter vertieft und intensiviert wird – hier finden Sie die offiziellen Statements auf den Seiten von Microsoft und Citrix mit weiteren Details dazu.

Aber was bedeutet das für Kunden von Citrix oder Microsoft?

Citrix hat bereits vor einigen Jahren Microsoft Azure als strategisch bevorzugte Cloud-Lösung für den Einsatz von Citrix Workspace festgelegt und viele Dienste und Lösungen bereits dahingehend optimiert und spezielle Migrationswege bereitgestellt. Mit der jüngsten Bekanntmachung hat Citrix den Status von Microsoft für die Weiterentwicklung nochmals unterstrichen und deutlich gemacht, dass Kunden vorranging Microsoft Azure empfohlen wird, wenn Projekte bezüglich der Einführung Cloud-Plattform in Kombination mit Modern Workspace Lösungen gestartet werden. Im Rahmen dieser Intensivierung entwickeln die beiden Hersteller neue Tools und Services, um Kunden und Partnern die Möglichkeit zu geben, die Services und Produkte besser und konsistenter zu positionieren.

Microsoft bestärkte dieses Announcement, indem es den Citrix Workspace zum ersten Mal als seine „Preferred Digital Workspace Solution“ festlegte. Dies umfasst eine engere Zusammenarbeit bei der Integration der verschiedenen Angebote von Citrix im Hinblick auf Citrix Workspace, Citrix SD-WAN mit Azure allgemeint und speziell Windows Virtual Desktop (WVD).

„Da sich Organisationen (auch durch COVID-19) an neue Arbeitsweisen anpassen müssen, müssen sie sich neu erfinden und planen, wie und wo gearbeitet wird. Zusammen mit Citrix werden wir die Power von Azure für diese Herausforderung nutzen und unseren Kunden dabei helfen, ihren Mitarbeitern Anwendungen nahtlos und sicher bereitzustellen, damit sie überall agiler und produktiver arbeiten können“, so Satya Nadella, CEO, Microsoft in einem Citrix-Blog-Post.

Und was bedeutet das für Kunden der IF-Tech AG?

Die IF-Tech AG als Spezialist für Modern Workplace Solutions und Arbeiten 4.0 ist bereits seit mehreren Jahren in verschiedenen „nicht-öffentlichen“ Gremien beider Hersteller vertreten und pflegt dadurch engen Kontakt zu beiden Herstellern und vielen Produktgruppen des Microsoft- und Citrix-Kosmos. Damit haben wir die Möglichkeit, Informationen zu den einzelnen Produkten und Services direkt zu erhalten und auch Feedback aus Projekten direkt zu den Herstellern zurückfließen zu lassen.

Durch das tiefe Know-how in den Bereichen Citrix und Microsoft, kombiniert mit den Zugängen bei den Herstellern, beraten wir unsere Kunden zukunftsorientiert, basierend auf den neuesten Services und bereits ausgerichtet auf anstehende Produkte. Durch die Teilnahme am Microsoft-Lighthouse-Programm im letzten Fiskaljahr von Microsoft konnten wir bereits in Zusammenarbeit mit Microsoft entsprechende Projekte umsetzen und diese Erfahrungen mit unseren Kunden teilen.

Kommen Sie gerne auf uns zu und vereinbaren Sie einen Termin für eine individuelle Beratung und ein zugeschnittenes Assessment!

WICHTIG: CVE-2020-8207 Security Update für Citrix Workspace App für Windows

Betroffen sind die Versionen Workspace-App für Windows 2002 und 1912 LTSR. Citrix empfiehlt zur Sicherheit zu überprüfen, welche Version der App aktuell genutzt wird und die App wenn nötig so schnell wie möglich zu aktualisieren. Normalerweise erfolgt das Update auf die jeweils aktuelle Version automatisch, falls aber automatische Updates deaktiviert wurden, muss die Aktualisierung manuell erfolgen.

CVE-2020-8207 könnte genutzt werden, die Rechte auszuweiten oder sogar zu einer kompletten Systemübernahme zu missbrauchen. Citrix Receiver- oder Workspace-App-Versionen für andere Betriebssysteme sind nicht betroffen. Auch Citrix Workspace App 2006.1 und höher sowie Citrix Workspace App 1912 LTSR mit CU1 und neueren kumulativen Updates sind ebenfalls nicht betroffen.

Ein Angriff ist nur möglich, wenn die App mit lokalen oder Domain-Administrator-Rechten installiert wurde, der betreffende Nutzer das Windows File Sharing via SMB-Protokoll aktiviert hat und außerdem der Citrix Workspace Updater Service läuft.

Weiterführende Links:

Wir unterstützen bei Fragen und bei der Umsetzung!

Startschuss zur Serie: 11 Fragen an den Vorstand der IF-Tech AG

Der Vorstand der IF-Tech AG: Martin Holzner, Stefan Mooser, Marco Klose (von links nach rechts)

Was für ein turbulentes Jahr war 2020, das Jubiläumsjahr der IF-Tech AG, bisher! Mit erfreulichen Ereignissen für unser Team wie der Feier anlässlich von zehn Jahren IF-Tech, der Erweiterung des Vorstands, und ganz aktuell dem Einstieg bei der NewCoTec GmbH – aber auch Herausforderungen, wie beispielsweise der Sicherheitslücke CVE-2019-19781 und natürlich kurz darauf der Covid-19-Pandemie. Das IF-Tech-Team hat hier selbstverständlich unseren Kunden nach Kräften geholfen, den schnellen und sicheren „Umzug“ von tausenden Mitarbeitern ins Homeoffice zu bewerkstelligen. 

2010 wurde die IF-Tech AG am 1.2.2020 von den heutigen Vorständen Stefan Mooser und Martin Holzner gegründet. Pünktlich zum zehnjährigen Jubiläum kam dann am 1.2.2020 Marco Klose als drittes Vorstandsmitglied mit dazu.

Mit einer Interview-Serie möchten wir den den Weg der IF-Tech AG von den Anfängen bis heute nachzeichnen, ein bisschen aus dem Nähkästchen plaudern und auch dem heutigen Nachwuchs Tipps an die Hand geben: 11 Tage lang jeden Tag eine Frage an unseren Vorstand!

Wie seid ihr eigentlich damals zur IT gekommen?

Martin Holzner: Es gab bei mir nie einen festen Wunsch was ich als Kind werden wollte. Das Einzige was sehr klar war, dass es ein technischer Beruf werden musste, denn ich habe auch handwerkliches Geschick. Darum haben mir meine Eltern damals empfohlen: lerne halt einen soliden Handwerksberuf. Aber keiner hat mir so wirklich zugesagt, so bin ich dann in die Elektro/Elektronikbranche gegangen, was mir extrem viel Spaß gemacht hat – und mir auch heute immer noch sehr viel Spaß macht, zum Beispiel defekte elektrische Geräte zu reparieren. In der Elektronik war ich im Halbleitersegment unterwegs. Wir haben Testsysteme für Halbleiterchips gebaut, das war schon sehr IT-nah. Dann habe ich mich entschieden, nochmal eine Fortbildung zu machen zum Elektrotechniker. Und nach dieser Schule, die sehr den Fokus auf IT hatte, habe ich begonnen in der IT zu arbeiten.

Stefan Mooser: Ich war auch nie der typische Fall „ich will unbedingt Feuermann werden“ zum Beispiel. Ich wusste damals überhaupt nicht, welcher Beruf mich interessieren würde, wenn ich ehrlich bin. Aber dann ging die PC-Ära an gegen Ende meiner Schulzeit und dann war klar, dass ich in dem Metier tätig werden will. Heute ist das ja fast schon unvorstellbar, aber zu meiner Schulzeit gab es noch keine Handys, nur die normalen Telefone, und noch keine PCs. Aber mich hat das schon immer interessiert und spielebegeistert wie ich war kaufte ich mir dann einen PC, damals angefangen mit Commodore und Amiga. Das hat mich dann sehr fasziniert und habe auch selbst ausprobiert, mir eigene Spiele zu programmieren. Bei der Studienwahl wollte ich dann auch in diese Richtung gehen, das war damals Elektrotechnik/Datentechnik – das war auch ganz neu damals, damit war man ein Pionier. Aber dieses Frische und dieses Neue hat mich angesprochen. Später war ich dann in einem Job, in dem ich auch für klassische PC-Verwaltungen und Netzwerkverwaltung zuständig war -damals auch nicht so üblich, damals gabs es ja noch Mainframes. Am schönsten war auf jeden Fall das Neue und Unbekannte, dass man noch gar nicht wusste, welche Formen das annehmen und welche Früchte das tragen wird.

Marco Klose: Eigentlich bin ich durch meinen Onkel zur IT gekommen, der mir meinen ersten PC geschenkt hatte, einen Commodore C64. Mich hat einfach interessiert, wie das alles so funktioniert und habe dann auch angefangen, das alles klassisch auseinander zu schrauben. Den richtigen Drive hat es mir dann in der Realschule gegeben, als wir auch Informatikunterricht hatten. Wir hatten einen sehr guten Lehrer, der die Inhalte und Logik sehr gut rübergebracht hat. Da hat mir das Programmieren auch richtig viel Spaß gemacht. So kam dann eines zum anderen. In einer Informatik-AG haben wir dann u.a. die Website der Schule aufgebaut und so bin ich dann drangeblieben. Das war mein Startschuss für die IT!

11 Fragen an den Vorstand – Teil 2

Es geht weiter mit Frage 2 an den Vorstand der IF-Tech AG: Heute erfahren wir, was der Börsenboom um die Jahrtausendwende mit der IF-Tech zu tun hat:

Wie habt ihr, Stefan und Martin, euch damals kennen gelernt? 

Martin Holzner und Stefan Mooser von der IF-Tech AG
Martin Holzner (li) und Stefan Mooser (re)

Stefan MooserMartin und ich haben uns als Kollegen kennen gelernt. Wir haben immer schon gut und harmonisch zusammengearbeitet. Ich wollte immer wieder was Neues machen und um die Jahrtausendwende herum waren Aktien recht aktuell. Da hatte ich zwischenzeitlich mit der IT aufgehört und nur noch Aktien getradet, als Daytrader. Davon konnte man auch gut leben, ein etwas anderes Arbeiten als man es sonst so kennt, aber es basiert natürlich auch auf Mathe und IT. Aber irgendwann habe ich bemerkt, ich vereinsame da extrem. Darum habe ich beschlossen ich will wieder was Normaleres machen und wieder mehr Kontakt mit anderen während der Arbeitszeit. Bei uns im Nachbarort in Dorfen hatte dann die Firma Greimel IT einen Freiberufler gesucht. Daraus hat sich dann einiges entwickelt, wir haben Großkunden gewonnen und aufgebaut. 

Martin HolznerNach der Elektrotechniker-Schule war ich auch bei der Greimel IT, die unter anderem für einen Großkunden den globalen Remote Access verwaltet und als Managed Service betreut hatIn diesem Team war Stefan Mooser tätigDa bin ich dann dazu gestoßen und Stefan und ich haben uns eigentlich auf Anhieb gut verstanden. 

Stefan MooserMan hat schon damals gemerkt, dass Martin viel Ehrgeiz hat, er hat sich da reingebissen und hat später auch einen weiteren Großkunden im Grunde allein betreut. 

Martin HolznerStefan wurde dann in der Zwischenzeit Geschäftsführer der Greimel IT und ich habe das Team beiKunden vor Ort geleitet.