Warum modernes Endpoint Management für hybride Arbeitsplätze entscheidend ist.

Hybrides Arbeiten, steigende Sicherheitsanforderungen und eine wachsende Zahl unterschiedlicher Endgeräte stellen IT-Abteilungen vor große Herausforderungen. Viele Unternehmen suchen deshalb nach einem Weg, ihre Endpoint-Landschaft zu standardisieren, den Administrationsaufwand zu reduzieren und gleichzeitig die Sicherheit ihrer digitalen Arbeitsplätze zu erhöhen.

Wie sich diese Herausforderungen erfolgreich bewältigen lassen, zeigt ein aktuelles Praxisbeispiel aus dem Umfeld moderner Thin-Client- und Endpoint-Management-Lösungen: Ein weltweit tätiger Mobility-Dienstleister standardisierte seine digitale Arbeitsplatzumgebung und konnte die Support- und Endpoint-Kosten um mehr als 30 Prozent senken. Eingesetzt wurde in diesem Fall IGEL OS – die zentralen Erkenntnisse lassen sich jedoch auch auf vergleichbare Thin-Client-Strategien übertragen.

Die Ausgangssituation:

Komplexe Endpoint-Landschaften bremsen IT und Fachbereiche.

Das Unternehmen betreibt rund um die Uhr Mobility- und Contact-Center-Services für die Automobilbranche in mehr als 60 Ländern. Die bestehende Citrix-basierte Endpoint-Umgebung war jedoch zunehmend schwer zu verwalten. Insbesondere im Homeoffice sorgten unterschiedliche Hardware-Konfigurationen, individuelle Peripheriegeräte und variierende Netzwerkbedingungen für einen hohen Supportaufwand. Zudem beeinträchtigten Performance-Probleme die Sprachqualität in geschäftskritischen Service-Calls.

Hinzu kamen länderspezifische Anforderungen an Datenschutz, Compliance und IT-Betrieb, die die Endpoint-Landschaft zusätzlich komplex machten. Gesucht wurde eine Lösung, die weltweit einsetzbar, zentral verwaltbar und gleichzeitig flexibel genug für lokale Anforderungen ist.

Die Lösung:

Standardisierung mit einer zentral verwalteten Thin-Client-Plattform.

Nach einer umfangreichen Evaluierung entschied sich das Unternehmen für eine zentral verwaltbare Thin-Client- und Endpoint-Plattform. Ausschlaggebend waren die einheitliche Verwaltung aller Endgeräte, die Möglichkeit zur weiteren Nutzung bestehender Hardware sowie ein Sicherheitskonzept, das den Betrieb robuster und besser kontrollierbar macht. Im konkreten Projekt kam IGEL OS mit der IGEL Universal Management Suite (UMS) zum Einsatz.

Innerhalb kurzer Zeit wurden weltweit rund 1.600 Endpoints auf die neue Plattform migriert. Gleichzeitig entstand eine standardisierte Endpoint-Umgebung, die zentral administriert werden kann und den Betrieb deutlich vereinfacht.

Ergebnisse

Weniger Support, geringere Kosten und stabilere Arbeitsplätze.

Die Modernisierung brachte unmittelbar messbare Vorteile:

Besonders bemerkenswert: Neue Homeoffice-Arbeitsplätze lassen sich nahezu ohne manuellen Aufwand bereitstellen. Mitarbeitende können bereits nach wenigen Minuten produktiv arbeiten.

Vorteile auf einen Blick

Was bedeutet das für Ihre EUC- und Endpoint-Strategie?

Die Anforderungen an End User Computing haben sich in den vergangenen Jahren grundlegend verändert. Unternehmen benötigen heute eine Endpoint-Strategie, die Sicherheit, Flexibilität und Wirtschaftlichkeit gleichermaßen unterstützt.

Unser oben beschriebene Fall zeigt, dass eine moderne Endpoint-Plattform weit mehr leisten kann als die reine Geräteverwaltung. 

Unsere Leistungen

Wie wir Unternehmen unterstützen.

Die IF-Tech unterstützt Unternehmen bei der Entwicklung und Umsetzung moderner EUC- und Endpoint-Strategien – unabhängig davon, ob bestehende Thin-Client-Lösungen optimiert, neue Plattformen eingeführt oder hybride Arbeitsplatzumgebungen standardisiert werden sollen. Von der Analyse der bestehenden Endpoint-Landschaft über die Migration bis hin zum Managed Service begleiten wir unsere Kunden auf dem Weg zu einer sicheren, effizient verwaltbaren und zukunftsfähigen Arbeitsplatzumgebung.

Die Praxis zeigt: Wer Endgeräte konsequent standardisiert und zentral verwaltet, reduziert nicht nur Kosten und Komplexität. Er schafft auch die Grundlage für einen modernen Digital Workplace, der Mitarbeitende und IT gleichermaßen entlastet.

Adrian del Moral Garcia

Senior System Engineer

Fazit

Endpoint Management strategisch denken statt nur Geräte verwalten.

Das Praxisbeispiel des internationalen Mobility-Dienstleisters zeigt eindrucksvoll, welches Potenzial in einer modernen Endpoint-Strategie steckt. Weniger Supportaufwand, niedrigere Kosten und eine höhere betriebliche Effizienz sind keine theoretischen Vorteile, sondern messbare Ergebnisse. Entscheidend ist dabei nicht allein die eingesetzte Lösung, sondern vor allem der strategische Ansatz: Endgeräte standardisieren, zentral verwalten, Sicherheitsanforderungen konsequent berücksichtigen und die Benutzererfahrung verbessern. Für Unternehmen, die ihre EUC-Umgebung modernisieren möchten, bietet eine durchdachte Thin-Client- und Endpoint-Management-Strategie einen klaren Weg zu mehr Kontrolle, Sicherheit und Wirtschaftlichkeit.

Checkliste für Entscheider:

Wann lohnt sich die Modernisierung des Endpoint Managements?

Eine Modernisierung der Endpoint-Strategie ist besonders sinnvoll, wenn mehrere der folgenden Punkte auf Ihr Unternehmen zutreffen:

  • Die IT verbringt zu viel Zeit mit manueller Einrichtung, Fehleranalyse und Support einzelner Endgeräte.
  • Homeoffice- oder Außenstandorte lassen sich nur mit hohem Aufwand sicher und einheitlich anbinden.
  • Unterschiedliche Hardware, Peripherie und Betriebssystemstände erschweren Governance, Compliance und Sicherheitskontrolle.
  • Windows-basierte Endpoint-Umgebungen verursachen steigende Lizenz-, Hardware- oder Betriebskosten.
  • Bestehende Endgeräte sollen länger genutzt werden, ohne Sicherheit und Performance zu gefährden.
  • VDI-, DaaS-, SaaS- oder Citrix-Umgebungen sollen stabiler, sicherer und einfacher zugänglich werden.
  • Die Benutzererfahrung leidet unter Performance-Problemen, langen Bereitstellungszeiten oder instabilen Sessions.
  • Die IT möchte mehr Zeit für strategische Projekte gewinnen, statt repetitive Endpoint-Aufgaben zu bearbeiten.

 

Wenn Sie drei oder mehr Punkte mit „Ja“ beantworten, lohnt sich eine strukturierte Analyse Ihrer Endpoint-Landschaft. Dabei sollten technische, wirtschaftliche und organisatorische Faktoren gemeinsam bewertet werden: Welche Geräte können weitergenutzt werden? Welche Sicherheitsanforderungen sind verbindlich? Wo entstehen heute die höchsten Supportkosten? Und welche Arbeitsplätze lassen sich durch Standardisierung schneller, sicherer und effizienter bereitstellen?

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Adrian del Moral Garcia
Senior System Engineer

Adrian del Moral Garcia
Senior System Engineer