F5 im Umbruch: Fünf Gründe, warum sich jetzt der Wechsel zu NetScaler lohnt

In diesem Artikel.

NetScaler als Alternative

  • Zahlreiche Unternehmen nutzen heute Application Delivery Controller (ADC) von F5 – etwa für Load Balancing, sicheren Remote-Zugriff oder den Schutz webbasierter Applications. Doch aktuell sorgen mehrere Entwicklungen bei F5-Kunden für Unruhe:
  • Mit BIG-IP Next stellt F5 auf eine neue containerisierte Architektur um. Für Bestandskunden bedeutet das: Migrationsaufwand, Unsicherheit und großflächige Änderungen in der Infrastruktur.
  • Gleichzeitig hat F5 sein Lizenzmodell und seine Preisstruktur geändert. Neue Subscription-only-Modelle führen zu höheren Kosten und erschweren die langfristige Planung.
  • Hinzu kommen zahlreiche End-of-Life-Termine für bestehende Hardware-Plattformen von F5, die Neubeschaffungen zur Folge haben werden.
  • Vor diesem Hintergrund prüfen viele IT-Abteilungen, ob es wirtschaftlichere und zukunftssichere Alternativen für Application Delivery gibt. Aus fünf Gründen empfehlen wir unseren Kunden heute den Wechsel zu NetScaler ADC – insbesondere wenn sie bereits Citrix-Kunden sind.

 

Bessere Performance bei geringerer Latenz

NetScaler ADC überzeugt in unabhängigen Benchmark-Tests: In einem aktuellen Vergleich der Tolly Group schnitt NetScaler VPX in allen Anwendungsszenarien besser ab als die F5 BIG-IP Virtual Edition (VE). Anwender profitieren von bis zu drei Mal mehr Durchsatz, 64 Prozent effizienterer CPU-Nutzung und 89 Prozent geringerer Latenz – bei gleichbleibender Qualität der Application Delivery.

 

Einheitliches Management über alle Umgebungen

Die NetScaler Console vereint ADC-Management, Sicherheit, Analytics und Observability – für alle Instanzen, Umgebungen und App-Typen. Egal ob monolithische Applications oder Microservices, ob on-prem, hybrid oder in der Cloud: Alles wird konsistent über ein zentrales Interface gemanagt. Mit den zahlreichen Möglichkeiten tägliche Aufgaben zu automatisieren und Iaas Tools wie Terraform und Ansible abzubilden, erhöht sich die Betriebssicherheit und die Operationskosten werden reduziert. F5 erfordert dagegen mehrere, teils inkompatible Tools. Zudem fehlt die durchgängige Funktionsparität zwischen verschiedenen Plattformen, was Migrationen erschwert und den Betrieb komplex macht.

 

Zukunftssicher und flexibel skalierbar – The power of One

NetScaler ADC ist von Grund auf als softwarebasiertes und hardwareunabhängiges System konzipiert. Im Gegensatz zu F5, das auf spezialisierte Hardware wie ASICs und FPGAs setzt, funktioniert NetScaler mit derselben Codebase x86-Standardhardware und in virtuellen UMgebungen. Das ermöglicht eine dynamische, flexible Skalierung in Hybrid- und Multi-Cloud-Szenarien mit Clustering und automatischer Lastverteilung (Balancing) über viele Knoten hinweg, egal ob virtuell, cloud-native (als Container) oder auf klassischer Hardware.

 

Umfassende Sicherheitsfunktionen – direkt integriert

NetScaler bringt out-of-the-box einen vollständigen Security-Stack mit. Dazu gehören unter anderem Web Application Firewall, Bot-Management, API-Schutz und DDoS-Abwehr. Bei F5 müssen viele dieser Funktionen zusätzlich lizenziert oder mit externen Tools abgedeckt werden. Ein weiterer Vorteil von NetScaler ADC: Dank der Single-Pass-Architektur lassen sich Sicherheitsfunktionen ohne Performance-Verlust ausführen.

 

Geringere Kosten durch Citrix-Subscription

Viele F5-Kunden haben bereits die Citrix Universal HMC-Lizenz im Einsatz – zum Beispiel für Citrix Virtual Apps and Desktops. Dadurch sind sie auch berechtigt, alle Funktionen von NetScaler Premium zu nutzen und bis zu 999 NetScaler VPX-Instanzen mit einer maximalen Delivery-Kapazität von 1000 Gbit/s auszuführen. Die NetScaler Console für zentrales ADC-Management ist ebenfalls enthalten. Mit dem Wechsel zu NetScaler können sie also Infrastrukturlösungen konsolidieren und erhebliche Lizenzkosten sparen.

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