2 Kollegen im Büro

1. IGEL AI Armor

Sichere KI-Nutzung an jedem Arbeitsplatz.

Mit IGEL AI Armor erweitert IGEL sein präventives Sicherheitsmodell um einen gezielten Schutz für KI-basierte Anwendungen. Der Ansatz stellt sicher, dass nur vertrauenswürdige KI-Anwendungen und -Modelle am Endpoint laufen – verteilt über das IGEL App Portal. Über eine neue Policy Engine in der IGEL Universal Management Suite (UMS) kann die IT den Zugriff auf Daten, Modelle und Rechenressourcen zentral steuern. Ergänzend liefert IGEL Telemetriedaten, um die Nutzung von KI transparent und nachvollziehbar zu machen.

Warum ist das für Unternehmen interessant?

Künstliche Intelligenz wird 2026 in vielen Organisationen zum Arbeitsalltag gehören – häufig schneller, als Sicherheits- und Governance-Konzepte angepasst werden können. IGEL AI Armor schließt genau diese Lücke und ermöglicht:

  • Kontrollierte Nutzung von generativer KI am Arbeitsplatz, ohne dass sensible Unternehmensdaten ungewollt abfließen
  • Absicherung lokaler KI-Workloads, etwa bei Edge-Anwendungen mit Hardware-Beschleunigung
  • Nachvollziehbarkeit und Compliance, insbesondere in regulierten Branchen, in denen der Einsatz von KI dokumentiert und überprüfbar sein muss

Für Unternehmen entsteht so ein Rahmen, in dem KI produktiv genutzt werden kann, ohne die Sicherheitsarchitektur am Endpoint zu unterlaufen.

2. IGEL OS for Arm

Noch mehr Endgeräte zentral verwalten.

Mit IGEL OS for Arm öffnet IGEL seine Plattform für eine neue Geräteklasse. ARM-basierte Endpoints – von energieeffizienten Thin Clients bis hin zu spezialisierten Edge- und IoT-Systemen – lassen sich künftig mit IGEL OS betreiben und zentral über die IGEL UMS verwalten. Sicherheitsfunktionen wie Secure Boot und hardwaregestützte Vertrauensmechanismen lassen sich damit auch auf ARM-Systemen ausdehnen. Im ersten Schritt unterstützt IGEL Endgeräte auf Basis von Qualcomm-SoCs der QCS-Familie.

Warum ist das für Unternehmen interessant?

Nach Einschätzung von IGEL sind heute schon mehrere Milliarden ARM-Geräte in Unternehmen im Einsatz. IGEL OS for Arm vereinfacht deren Integration in zentrale EUC-Strategien und führt so die IT- und die OT-Welt stärker zusammen.

Typische Use Cases sind:

  • Rugged Devices und IoT-Edge-Lösungen in der Produktion und Logistik
  • Spezialgeräte und mobile Terminals im Gesundheitswesen
  • Informationskioske und Digital Signage-Lösungen im Einzelhandel und in anderen Branchen

Für Unternehmen bedeutet diese Erweiterung: mehr Flexibilität bei der Hardware-Auswahl, ohne Abstriche bei Sicherheit oder Management machen zu müssen.

Mitarbeiter diskutieren im Büro.

3. IGEL Managed Containers

IGEL bringt Container sicher auf den Endpoint.

Mit IGEL Managed Containers™ führt IGEL eine Möglichkeit ein, Anwendungen in isolierten Containern direkt auf dem Endpoint auszuführen. Das zugrunde liegende Betriebssystem bleibt unverändert, während Anwendungen samt Abhängigkeiten gekapselt bereitgestellt werden. Verwaltung, Updates und Richtliniensteuerung erfolgen zentral über die IGEL-Plattform.

Warum ist das für Unternehmen interessant?

Container sind längst nicht mehr nur ein Server-Thema. Am Endpoint helfen sie, Anwendungen stabil, sicher und wartbar bereitzustellen – insbesondere dort, wo klassische lokale Installationen an ihre Grenzen stoßen.

IGEL adressiert damit eine ganze Reihe von Kundenszenarien:

  • Legacy- oder Spezial-Software auf dem Endpoint, die vollständig vom Betriebssystem getrennt werden soll
  • Edge- oder OT-Umgebungen, in denen Anwendungen lokal laufen müssen, aber trotzdem zentral verwaltet werden sollen
  • Tests, Pilotprojekte oder Sonderkonfigurationen, die isoliert ausgerollt und bei Bedarf zentral wieder entfernt werden können

Mit IGEL Managed Containers erleichtert IGEL unter anderem die sichere Anwendungsbereitstellung für OT/IoT-Umgebungen – eine Herausforderung, die auch der IGEL Managed Hypervisor adressiert.

4. IGEL Insights™

Mehr Transparenz verbessert die User Experience.

IGEL Insights™ erweitert die IGEL-Plattform um die Auswertung von Telemetrie- und Betriebsdaten aus der Endpoint-Umgebung. Die Lösung liefert Informationen zur Performance von Endgeräten, Anwendungen und Benutzerumgebungen und stellt diese zentral zur Analyse bereit. Ziel ist es, nicht nur technische Messwerte zu sammeln, sondern konkrete Hinweise für Betrieb und Optimierung zu geben.

Warum ist das für Unternehmen interessant?

In vielen Umgebungen fehlt eine belastbare Grundlage, um die tatsächliche Nutzererfahrung – die Digital Employee Experience (DEX) – objektiv zu bewerten.

IGEL Insights schafft hier Transparenz:

  • Proaktives Troubleshooting: Anomalien wie CPU-Spikes, Speicherengpässe oder Netzprobleme werden sichtbar, bevor Anwender Einschränkungen melden
  • SLA-Kontrolle über verteilte Standorte: IT-Abteilungen haben Performance-Benchmarks auch über heterogene Netzwerke hinweg immer im Blick
  • Kapazitäts- und Investitionsplanung: Verantwortliche können datenbasierte Entscheidungen über Ressourcen-Allokation, Hardware-Erneuerung oder Workload-Verlagerungen treffen

IGEL Insights ergänzt damit bestehende Monitoring- und DEX-Ansätze sinnvoll und integriert sich nahtlos in das IGEL-Ökosystem.

2 Kollegen unterhalten sich
Systemsicherheit

5. Adaptive Secure Desktop

Kontextbasierte Sicherheit mit IGEL.

Ein zentrales Thema der Now & Next war schließlich auch der IGEL Adaptive Secure Desktop™. Dieses Konzept fasst die Zukunftsstrategie von IGEL in einem Schlagwort zusammen. Ziel ist, eine Arbeitsumgebung zu schaffen, die sich dynamisch an Benutzerrolle, Gerät, Standort und Sicherheitszustand anpasst. Statt starrer Vorgaben greifen dabei kontextabhängige Richtlinien. Welche Anwendungen verfügbar sind, welche Daten genutzt werden dürfen oder welche Sicherheitsmaßnahmen aktiv sind, hängt von der jeweiligen Situation ab.

Warum ist das für Unternehmen interessant?

Hybride Arbeitsmodelle erfordern flexible, aber dennoch kontrollierte Zugriffsmodelle. Der Adaptive Secure Desktop bringt beides zusammen.

  • Unterschiedliche Sicherheitsstufen je nach Arbeitsort: Der Adaptive Secure Desktop setzt je nach Arbeitsort kontextabhängige Sicherheitsrichtlinien um, etwa für Netzwerkzugriffe, Peripherienutzung und Datenfreigaben.
  • Rollenbasierte Anpassungen: Arbeitsumgebungen und Zugriffsrechte werden rollenbasiert gesteuert, sodass Anwender ausschließlich auf die für ihre Aufgaben freigegebenen Anwendungen und Daten zugreifen können.
  • Konsequente Zero-Trust-Umsetzung: Jeder Zugriff wird kontinuierlich anhand von Kontext- und Gerätezustand geprüft und dynamisch freigegeben, ohne die Anwender durch starre Sicherheitsvorgaben einzuschränken.

Damit schafft der Adaptive Secure Desktop die Balance zwischen hoher Sicherheit und einer personalisierten User Experience.

Fazit: 2026 wird für IGEL-Kunden spannend

Die Now & Next hat deutlich gemacht: IGEL hat eine klare Vorstellung davon, wohin die Reise im kommenden Jahr gehen wird. KI-Nutzung am Arbeitsplatz, neue Geräteklassen, containerisierte Anwendungen, Digital Employee Experience und kontextabhängige Sicherheitsmodelle sind keine Zukunftsmusik mehr – sondern konkrete Themen, die wir bereits heute mit Kunden diskutieren.

Als langjähriger IGEL-Partner – und „IGEL Managed Service Provider Partner of the Year“ – wollen wir auch 2026 innovative EUC-Konzepte für unsere Kunden umsetzen.

Welche Endpoint-Themen stehen bei Ihnen im kommenden Jahr im Fokus?

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Mitarbeiter Frank Hölzel, Account Manager Modern Workplace
Frank Hölzel
Account Manager

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