Einleitung

Inuvika OVD PoC in der Azure Cloud: Schnell, sicher und effizient Virtual Desktops bereitstellen.

Inuvika OVD ist eine VDI-Lösung (Virtual Desktop Infrastructure), mit der sich Windows- und Linux-Anwendungen sowie Desktops sicher bereitstellen lassen. Das Produkt, das weltweit in großen  Infrastrukturen reibungslos läuft, wird auch in Deutschland immer beliebter. Deshalb verzeichnen wir seit einiger Zeit eine hohe Nachfrage nach Inuvika Proof-of-Concepts (PoC). Die Kunden möchten die Software zeitnah kennenlernen, Erfahrungen damit sammeln und bevorzugen oft ein Deployment in
der Azure-Cloud gegenüber einer On-Premises-Lösung  oder anderen AVD Alternativen wie Windows
365, VMWare Horizon oder Citrix DaaS .

Als Partner von Inuvika Inc. und Spezialist für Cloud VDI kümmert sich die IF-Tech AG um die Inuvika Installation und Einrichtung eines Inuvika-OVD-PoC. Traditionelle manuelle Deployment-Verfahren sind hierfür zu zeitaufwendig und fehleranfällig. Da sich die PoCs häufig nur in kleineren Details unterscheiden, kamen wir bei der  IF-Tech AG auf die Idee, Infrastructure-as-Code (IaC) Automation zu nutzen, um schnell, fehlerfrei und reproduzierbar eine PoC-Umgebung für Demos und Tests bereitstellen zu können. Gerade bei einem Deployment in einer Public Cloud ist es sinnvoll, die Sicherheitseinstellungen nicht zu großzügig zu setzen. Deshalb ist es sinnvoll, sich einmalig eine sichere Lösung zu erarbeiten, die mit Enterprise Secure Gateway (ESG) und dem Azure Key Vault Teil eines umfassenden Azure Security Konzept ist, und diese dann für alle PoCs zu nutzen. Nach erfolgreichem Abschluss des PoC übernimmt die IF-Tech AG als Servicepartner gerne den Betrieb der Inuvika OVD als Managed Service.

Zielsetzung

Eine vollständige, sichere Umgebung.

Unser Ziel: Die Bereitstellung einer PoC-Umgebung, die die folgenden Komponenten enthält: 
  • Enterprise Secure Gateway (ESG) für den sicheren Zugriff über HTTPS mit einem SSL-Zertifikat von Let’s Encrypt 
  • Multirole-Server (Session-, File- und Web-Access-Server) 
  • je ein Windows- und ein Ubuntu-Application-Server. 
  • Der Zugang für Administratoren erfolgt entweder per Azure Bastion oder OpenVPN über ein Azure-Gateway. Beide Optionen sind sicher und individuell anpassbar.  

Sicherheit im Fokus

So schützen wir die Umgebung.

Bei der Cloud-Nutzung ist Sicherheit besonders wichtig. Unsere Lösung greift auf mehrere Schutzmechanismen zurück. So wird das virtuelle Netzwerk in zwei Subnetze mit eingeschränkten Security-Group-(NSG-)Regeln aufgeteilt, um den Datenverkehr präzise zu kontrollieren. Aus dem Internet sind nur zwei Public IPs erreichbar: eine für das Enterprise Secure Gateway (ESG) und eine für den Admin-Zugang. Zur sicheren Verwaltung von Secrets und Zertifikaten wird der Azure Key Vault genutzt. Durch diese Maßnahmen werden Risiken minimiert und sichergestellt, dass sensible Daten geschützt bleiben.

Technische Umsetzung

Terraform & Azure.

Die gesamte Infrastruktur wird mithilfe von HashiCorp Terraform automatisiert ausgerollt. Das hat mehrere Vorteile: Reproduzierbarkeit, Versionierung, Kostenabschätzung und schnelles Deployment. Terraform nutzt die HashiCorp Configuration Language (HCL), um den Soll-Zustand der Infrastruktur zu definieren. Ein Beispiel für die Konfiguration einer Linux-VM in Terraform sieht wie folgt aus:

Mit diesem Code ist eindeutig beschrieben, wie die VM heißen soll und welche Größe, z.B. „Standard_D2s_v3“ inklusive Azure Autoscaling, sie haben soll.

Effizient per Terraform bereitgestellt

PoC-Deployment in der Azure Cloud: Reproduzierbar und individuell.

Führt man basierend auf diesem Beispiel terraform apply aus,
so wird eine solche Ubuntu-VM in der Azure-Cloud angelegt.

 

Dank Programmen wie Infracost für Azure lassen sich mithilfe
der Terraform-Infrastrukturbeschreibungen schon vor dem Deployment die
monatlichen Kosten für die Infrastruktur abschätzen. Dadurch wird eine bessere
Kostenplanung für den PoC ermöglicht – ein wichtiger
Aspekt im VDI Kostenvergleich.

Der so ausgerollte PoC wird dann von einem IF-Tech System Engineer individuell in die Kundenumgebung integriert, beispielsweise durch Active Directory Anbindung  oder Entra ID Integration. Somit ergibt sich eine optimale Kombination aus reproduzierbarem Deployment (IaC Automation) und individueller Kundenanpassung.

Fazit

Innovation mit Vorteilen für alle.

Das Deployment des Inuvika Proof-of-Concepts (PoC) mittels Infrastructure-as-Code (IaC) Automation ist eine Lösung mit vielen Vorteilen. Für die Techniker ist es eine schnell ausrollbare, sichere Lösung, die Fehlkonfigurationen vermeidet – auch bei komplexen Cloud VDI oder Thin Client VDI Szenarien. Als Kunde erhalten Sie die Möglichkeit, eine planbare Kostenabschätzung sowie ein zuverlässiges, zeitnahes Deployment zu erhalten. Durch die individuelle Nacharbeit und Betreuung durch einen System Engineer werden Ihre spezifischen Anforderungen jederzeit berücksichtigt.

Möchten Sie Inuvika OVD selbst testen? 

Wenn Sie Inuvika OVD selbst in Azure testen möchten, kontaktieren Sie uns. Wir stellen Ihnen gerne eine PoC-Umgebung bereit.