AI und digitale Souveränität sind 2026 die Trendthemen schlechthin. Das stellt unsere Kunden immer wieder vor die Frage, wie sie Innovationen rund um AI und die Microsoft Cloud nutzen können, ohne dabei Kontrolle, Sicherheit und Compliance aus der Hand zu geben. Genau hier setzen wir an: Mit unserem starken Netzwerk aus spezialisierten Partnern und IT-Dienstleistern für Cloud Backup und Security Services haben wir die Möglichkeit, zugeschnittene Lösungsansätze zu entwickeln, die wirklich zum Kunden und zu den Unternehmensanforderungen passen.
Auf der diesjährigen Partnerkonferenz „OnPoint“ von AvePoint haben wir uns direkt beim Hersteller umgehört, wie die Trendthemen in der Praxis von deren Seite gedacht und umgesetzt werden – und teilen unsere wichtigsten Einblicke in diesem Beitrag.
04.–05. Februar 2026, München. AvePoint hat, als führender Anbieter von Datenlösungen und Management Services,mit seiner Partnerkonferenz „OnPoint“ einmal mehr gezeigt, wohin die Reise geht: mehr Klarheit in der AI‑Governance, spürbarer Ausbau der ElementsPlattform‑ und neue Weichenstellungen für souveräne Infrastrukturen.
Die entscheidende Entwicklung betrifft weniger neue Features, sondern eine zentrale Herausforderung: Agentic AI erzeugt neue Governance-Risiken, die sich mit klassischen KI-Kontrollen nicht mehr ausreichend steuern lassen.
Mit den Erweiterungen der AvePoint Confidence Platform werden AI-Agenten transparenter, klassifizierbar („labelbar“) und nach Risiko definierbar – inklusive Möglichkeiten, Sicherheits- und Compliance-Probleme gezielt zu korrigieren. Für Unternehmen bedeutet das: mehr Sichtbarkeit über Herkunft, Berechtigungen und Compliance-Status ihrer Agents.
Ansätze wie AgentPulse von AvePoint zeigen zusätzlich: Agenten benötigen ein eigenes Lifecycle- und Governance-Monitoring – etwa auch für Agents aus Microsoft Copilot Studio und SharePoint Integrationen.
Warum das wichtig ist: Im Agentic-Zeitalter verlagert sich das Risiko von einzelnen Prompts zu dauerhaft agierenden Workflows. Ohne Labels, Richtlinien und klare Risikodefinitionen werden Agenten zur Black Box – und Governance zur nachgelagerten Schadensbegrenzung statt aktiver Steuerung.
Im Fokus steht weniger die Plattform selbst, sondern das operative Problem vieler Managed Services Provider: steigende Komplexität bei gleichzeitiger Margenbelastung. Multi-Tenant-Umgebungen, unterschiedliche Kunden-Baselines und hybride Szenarien erhöhen den Administrationsaufwand erheblich.
Die Weiterentwicklung von AvePoint Elements für Microsoft Cloud Umgebungen adressiert genau diese Punkte: stärkere Standardisierung, klarere Baselines, zentrale Steuerung und mehr Transparenz über Mandanten hinweg. Aktuelle Detailverbesserungen – etwa in der Administration, Lizenzlogik und bei hybriden Exchange-Szenarien – zielen darauf ab, operative Reibung im Tagesgeschäft zu reduzieren.
Warum das relevant ist: Für Service Provider und Microsoft Partner-Unternehmen entscheiden nicht Einzel-Features, sondern Effizienzhebel. Wer Mandantenstrukturen sauber steuern, Governance-Vorgaben automatisieren und Betriebsprozesse konsistent ausrollen kann, senkt Kosten und erhöht Servicequalität.
Kurz gesagt: Die Plattform entwickelt sich vom Werkzeugkasten zur zentralen Steuerinstanz für Sicherheit, Governance und Betrieb – mit wachsender Automatisierung als Skalierungsfaktor.
Die eigentliche Hürde: Azure-Umgebungen wachsen schneller als ihre operative Kontrollfähigkeit. Fehlkonfigurationen, Schattenressourcen, steigende KI-Workloads und fragmentierte Monitoring-Tools erhöhen das Risiko – und verteilen Verantwortlichkeiten über mehrere Konsolen.
Die Erweiterungen in AvePoint Elements für Microsoft Azure und Cloud-Backup adressieren genau diesen Bruch: Azure-Signale wie Misconfiguration-Erkennung, Anomalie-Detektion, Umgebungs-Monitoring sowie VM- und Cloud Backup Storagewerden in die bestehende Arbeitskonsole integriert. Ergänzt wird das durch konkrete Remediation-Empfehlungen.
Warum das relevant ist: Managed Services Provider brauchen keine weiteren Einzellösungen, sondern integrierte Schutzmechanismen im operativen Workflow. Wenn Security-Posture, Backup Status in der Microsoft Cloud und Abweichungen dort sichtbar sind, wo ohnehin gearbeitet wird, steigen Reaktionsgeschwindigkeit und Resilienz – ohne zusätzlichen Tool-Overhead.
Kurz gesagt: Die Azure-Erweiterungen reduzieren Komplexität und bringen Cloud-Risiken näher an die tägliche Steuerungspraxis der Provider.
Der zugrunde liegende Sachverhalt ist klar: Viele Organisationen wollen moderne Collaboration- und KI-Szenarien nutzen, stoßen aber bei Datenresidenz, Regulierung und Cloud-Souveränität an Grenzen.
Die angekündigte Zusammenarbeit mit STACKIT zielt darauf ab, Governance- und Compliance-Funktionen mit einer souveränen, DSGVO-konformen Cloud-Infrastruktur zu verbinden. Damit wird ein Rahmen adressiert, der insbesondere in DACH für regulierte Branchen entscheidend ist.
Warum das relevant ist: EU-Hosting, klare Datenresidenz und Betrieb in Deutschland bzw. Österreich sind für öffentliche Hand, kritische Infrastrukturen und regulierte Industrien häufig Voraussetzung – nicht Kür.
Kurz gesagt: Digitale Souveränität wird vom politischen Schlagwort zum operativen Architekturthema – und entscheidet zunehmend darüber, welche KI- und Collaboration-Modelle überhaupt umsetzbar sind.
Zwei Tage voller Einblicke, Austausch und Ausblick auf das kommende Geschäftsjahr – inklusive Updates zu AvePoint Elements, Microsoft SharePoint Integrationen, Cloud Backup Security Services und dem Partnerprogramm. Das Format setzt bewusst auf Networking und konkrete Impulse für den Alltag im Channel.
Auch die Stimmen aus der Community unterstreichen das: Praxisnahe Sessions, spürbarer Fokus auf AvePoint Elements, Vadata Software Lösungen und wertvoller Austausch mit dem Channel.
OnPoint 2026 hat den Kurs klar abgesteckt: mehr Steuerbarkeit in Agentic AI, ein weiter gereiftes AvePoint Elements Cloud Management System für standardisierte und effiziente Services – sowie souveräne Infrastruktur-Optionen, die europäischen Anforderungen gerecht werden.
Der rote Faden: KI-Skalierung funktioniert nur mit klarer Governance – und digitale Souveränität wird zur architektonischen Voraussetzung, nicht zur nachgelagerten Compliance-Übung. Wer Agenten produktiv einsetzen will, muss sie kontrollierbar machen. Wer Cloud und AI in regulierten Märkten betreibt, braucht belastbare Datenresidenz- und Betriebsmodelle.
Konsequenz für uns: Wir werden unseren Managed-Service-Bereich mit AvePoint Cloud Backup und Security Management Services für Unternehmen in diesem Jahr gezielt weiter ausbauen.
„*“ zeigt erforderliche Felder an