IF-Tech Blog

11 Fragen an den Vorstand – Teil 6

Seit 1.2.2020 ist ja auch der langjährige Mitarbeiter der IF-Tech AG Marco Klose zum dritten Vorstandsmitglied bestellt worden.

Marco, was hat dich damals zum Wechsel zur IF-Tech AG bewogen?

Marco Klose: Ich war bei einem Kunden der IF-Tech tätig und hatte so bereits im Vorfeld mit Martin zwei oder drei Jahre lang zu tun. Zu dieser Zeit habe ich ein nebenberufliches Studium absolviert und bei meinem damaligen Arbeitgeber kristallisierte sich zunehmend heraus, dass die Entwicklungsmöglichkeiten begrenzt waren. Irgendwann habe ich nach Feierabend mit Martin gesprochen und erzählt, dass ich mich neu orientieren möchte. Schließlich hat er mich gefragt, ob ich nicht auch Stefan kennenlernen möchte und bei der IF-Tech anfangen möchte. Das hat dann einfach sehr gut gepasst. Mit Martin habe ich mich von Anfang an super verstanden, und auch bei Stefan und den Kollegen war ich mir sicher, dass das gut passen könnte.

Inhaltlich hat mir die Breite an Themen im Vergleich zu meinem vorherigen Job gleich sehr gefallen. Zum einen die Breite an Themen, zum anderen die Möglichkeit, Spezialwissen in den Bereichen Citrix und Microsoft aufzubauen. Hier ist mir eigentlich alles offen gestanden.

Jetzt, mit Blick auf die Zukunft, wird mein Schwerpunkt die technische Weiterentwicklung der IF-Tech-Kernthemen zu Arbeiten 4.0 und Modern Datacenter und Modern Workplace sein. Mein großes Ziel ist es, dass wir als Firma uns in unseren Schwerpunktthemen und -Produkten in der Tiefe auskennen und uns durch Spezialwissen auszeichnen. Nur so können wir uns dauerhaft von anderen differenzieren. Durch die Entwicklung der Cloud-Lösungen ist das natürlich mittlerweile herausfordernder als früher. Dennoch möchte ich, dass wir technisch immer diesen einen Schritt vorne dran sind, um unseren Kunden einen echten Mehrwert zu liefern – mit den Technologiepartnern, wie zum Beispiel Citrix, Microsoft oder Nutanix wollen wir innovative Lösungen bereitstellen.

11 Fragen an den Vorstand – Teil 7

Was schätzen die Kunden an der IF-Tech AG?

Bild: Tumisu, Pixabay

Martin Holzner: Kontinuität und Ehrlichkeit. Es gibt Bereiche, bei denen wir über extrem tiefes Wissen verfügen, und es gibt auch Bereiche, in denen das eben nicht der Fall ist. Das sagen wir unseren Kunden auch gleich offen von Beginn an – gerade auch in der Cloud-Welt ist der Zyklus sehr kurzlebig und ich glaube, wenn man sich hier sehr offen und ehrlich mit dem Kunden austauscht, dann hat das nur Vorteile. Ehrlichkeit, Offenheit, zu dem stehen, was man versprochen hat, das ist uns wichtig. Wir sind auch kritikfähig. Es geht mir persönlich auch jedes Mal nahe, wenn es irgendwelche Probleme geben sollte, wobei das zum Glück extrem selten ist, die meisten Dinge funktionieren wirklich sehr gut. Aber es gibt ja überall mal Reibungen.

Stefan Mooser: Wir kümmern uns sehr um unsere Kunden. Das machen andere Dienstleister auch, aber andere Dienstleister von der Qualität des Know-hows vergleichbar zur IF-Tech sind oft sehr groß und können nicht so flexibel sein wie wir. Wir können wirklich priorisieren, wenn etwas brennt. Wir hören ganz oft, dass die IF-Tech deshalb beliebt ist, weil man sich auf unsere Aussagen verlassen kann, sowohl fachlich als auch terminlich, und dass wir schnell reagieren. Was uns auch immer wieder gespiegelt wird: dass wir uns klar fokussiert haben und auf unserem Gebiet wirklich sehr tiefes Fachwissen haben. Diese Punkte schätzen alle Kunden an uns: die Schnelligkeit und Flexibilität zum einen und das Fachwissen zum anderen.

11 Fragen an den Vorstand – Teil 8

Was motiviert euch am meisten?

Martin Holzner: Mich motiviert es am meisten, wenn ich Kollegen für neue Themen begeistern. kann Und ganz allgemein gesprochen: alles, was neu ist! Ich bin immer gerne vorne bei der technischen Entwicklung mit dabei. Und dass wir uns mit der IF-Tech ein Unternehmen geschaffen haben, in dem wir als Team auf unserem Spezialgebiet sehr Großes vorantreiben. Wir haben auch kein übermäßiges Konkurrenzdenken – selbstverständlich gibt es auch Wettbewerber in unserem Bereich, aber ich denke, dass der Markt so groß ist, dass es immer genügend für alle zu tun gibt.

Stefan Mooser: Ich arbeite grundsätzlich gern, und wir alle lieben die Technik. Das ist uns natürlich sehr zugute gekommen, als Martin und ich die Firma aufgebaut haben. Mich motiviert es am meisten, wenn unsere Kunden zufrieden sind. Und dass wir mit unserer Mannschaft Projekte umsetzen können, die sonst nur die „Großen“ stemmen können. Bei großen Kunden ist das sehr motivierend, hier sichtbar zu sein.

Marco Klose: Was mich sehr motiviert ist das Interesse an allem rund um Technik und IT. Ich möchte wissen was dahintersteckt. Und so habe ich mein Hobby zum Beruf gemacht. Ich bin generell sehr neugierig und finde es spannend, welche Möglichkeiten die IT gerade in der heutigen Situation bietet und wie uns Themen wie zum Beispiel IoT im Alltag begleiten. Ich entwickle gerne solche Lösungen, möchte Leute dafür begeistern und zeigen, dass neue Techniken wirklich einen Mehrwert liefern können. Speziell die aktuelle Zeit mit der Corona-Pandemie zeigt uns allen, wie sehr die IT helfen kann, sei es mit „working from home“ oder den Kommunikationsmitteln wie Videochats.

11 Fragen an den Vorstand – Teil 9

Habt ihr Tipps für IT-Einsteiger?

Marco Klose: Neugierig bleiben, sich gerne mit neuen Sachen auseinandersetzen, dranbleiben und sich weiterentwickeln zu wollen, das ist das Entscheidende. Gerade die IT ist ja ein Feld, in dem man nicht heute was lernt und auf Ewigkeiten dann das macht, was man gelernt hat. Vieles von dem, was ich in der Ausbildung und auch im Studium gelernt habe, ist mittlerweile überholt. Man muss sich immer weiterentwickeln, lernwillig und lernbereit sein.

Bild Lernen
Bild: Gerd Altmann, Pixabay

Martin Holzner: Spaß an der Arbeit ist wichtig. Aber jeder ist da anders, für mich gibt es zum Beispiel nichts Schlimmeres als stupide immer das Gleiche zu tun, ich brauche viel Abwechslung. Man sollte sich Verschiedenes näher ansehen und ausprobieren, um für sich zu entscheiden. Man sollte grundsätzlich gerne in die Arbeit gehen, denn man verbringt ja wirklich viel Zeit in der Arbeit. Uns ist es wichtig, dass das Umfeld stimmt. Was der beste Weg speziell in die IT ist, ist schwierig zu sagen. Wenn man eine grundsolide technische Vorbildung hat, eine Ausbildung oder ein Studium abgeschlossen hat, dann ist es wahrscheinlich zweitranging, um welche Ausbildung oder welches Studium genau es sich handelt. Hauptsache man hat bewiesen, dass man sich in kurzer Zeit komplexe Themen aneignen kann, das ist die Grundvoraussetzung für die IT. Die IT ist sicher einer der schnelllebigsten Bereiche.

Stefan Mooser: Das Wichtigste ist, dass man Interesse an der IT hat. Nichts ist ewig und beständig in der IT. Man hat keinen großen Wissens-Nachteil, wenn man zwei oder drei Jahre später einsteigt in die IT als jemand anderes. Man kann alles sehr schnell aufholen, das heißt jeder hat gute Einstiegs-Chancen. Was man aber in der IT haben muss ist der Wille zur Fortbildung. Also wichtig ist eindeutig: Die Affinität muss da sein und ich muss gewillt sein mich schnell anzupassen und zu lernen. Man muss sich natürlich in jedem Job fortbilden, aber in der IT ist die Frequenz wirklich sehr hoch.

 

11 Fragen an den Vorstand – Teil 10

Was haltet ihr von Zertifizierungen in der IT?

Bild Zertifikat an der WandStefan Mooser: Um das erworbene Wissen nach außen zu repräsentieren sind Zertifizierungen natürlich sehr vorteilhaft. Ich persönlich lege aber bei Bewerbungen auch gar nicht mehr so viel Wert auf Zertifizierungen. Es ist schön, wenn es der Fall ist, denn das heißt man hat sich mit dem Thema schon auseinandergesetzt. Aber oft ist dieses Wissen schon relativ kurze Zeit später schon gar nicht mehr so relevant. Motivation und der Wille, sich das Wissen selbst anzueignen und auch anzuwenden ist das A&O. Die Zertifizierungen ergeben sich dann auch fast so ein bisschen von selbst, wenn man sich mit einem Themengebiet in der Tiefe beschäftigt.

Marco Klose: Ich glaube schon, dass man mittlerweile Zertifizierungen machen muss, um Qualifikationen in einem Bereich nach außen repräsentieren zu können. Diesen Typ IT-ler, den es früher gegeben hat, einer, der alles kann, das wird es so nicht mehr geben. Man wird sich spezialisieren müssen. Das heißt neben der Allgemeinbildung aus der Ausbildung oder dem Studium wird man sich auf einen Fachbereich konzentrieren müssen und dort auch entsprechende Zertifizierungen ablegen.